Werfen wir zunächst einen Blick auf das Konzept der „Ergonomie“. Was ist es und warum ist es so wichtig? Ergonomie ist die Anpassung der Umwelt an den Menschen, damit dieser optimal funktionieren kann. Es kann sich dabei um ein Produkt, einen Raum oder einen Arbeitsplatz handeln. Ergonomie kann in physische Ergonomie und kognitive Ergonomie unterteilt werden:

 

  • Physische Ergonomie konzentriert sich auf die menschliche Anatomie, die Anthropometrie (menschliche Maße und Proportionen) und die Physiologie. Denken Sie dabei an die Gestaltung Ihres Arbeitsplatzes, die Arbeitshaltung und sich wiederholende Bewegungen.
  • Kognitive Ergonomie dahingegen befasst sich mit den mentalen Prozessen wie Wahrnehmung, Gedächtnis und motorischen Reaktionen bei der Interaktion zwischen Mensch und System. Einfacher ausgedrückt, geht es beispielsweise um Arbeitsbelastung, Stress und Mensch-Computer-Interaktion.

Es ist wichtig, dafür zu sorgen, dass beide Aspekte im Gleichgewicht sind. Damit schaffen Sie einen angenehmen Arbeitsplatz für Ihre Mitarbeiter, und wir alle wissen, wie viel das wert ist!

Die Vorteile des ergonomischen Arbeitens

Wenn Sie Ihr Büro nach ergonomischen Richtlinien einrichten, tun Sie nicht nur Ihren Mitarbeitern damit einen großen Gefallen, sondern auch sich selbst als Arbeitgeber. Als Arbeitgeber erwarten Sie von Ihren Mitarbeitern eine hohe Produktivität, aber Ihre Mitarbeiter erwarten auch Sicherheit und Komfort. Es geht nicht nur um die Gestaltung des Arbeitsplatzes, sondern auch um Faktoren wie störendes Licht auf dem Bildschirm, Räume mit Lärmbelästigung, die Temperatur im Raum und die Atmosphäre. Es ist und bleibt ein wichtiger Schwerpunkt! Nachfolgend haben wir für Sie alle Vorteile des ergonomischen Arbeitens zusammengefasst:

Ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld

Bei der Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes werden insbesondere die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter berücksichtigt. Dabei kann es sich um die richtige Verwendung bestimmter Maschinen oder die richtige Höhe des Schreibtisches handeln. Ziel ist es, so effizient wie möglich zu arbeiten, ohne Gesundheitsbeschwerden oder Sicherheitsrisiken zu verursachen. Da die Mitarbeiter effizienter arbeiten können, steigt auch die Produktivität am Arbeitsplatz. 1+1=3!

Bessere körperliche und geistige Gesundheit

Wenn Sie sich körperlich gut fühlen, wirkt sich das auch positiv auf Ihre geistige Gesundheit aus. Wussten Sie, dass 8 von 10 Arbeitgebern die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter als einen wichtigen Indikator für den Erfolg des Unternehmens ansehen? Sorgen Sie also dafür, dass dies (auch) durch ergonomisches Arbeiten im Gleichgewicht ist! Je besser sich eine Person fühlt, desto mehr Energie kann sie in die Arbeit stecken.

Weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten

Wenn sich Menschen körperlich und geistig wohl fühlen, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie sich krankmelden. Es ist daher wichtig, dass Sie als Arbeitgeber auf das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter achten. Hat Ihr Mitarbeiter beispielsweise viel Stress oder leidet er regelmäßig unter körperlichen Beschwerden? Dann kann es sein, dass diese Person sich häufiger krankmeldet als andere. Schließlich wirken sich die körperlichen Beschwerden auch auf die psychische Gesundheit aus, wodurch man schnell in einen Teufelskreis gerät. Körperliche und psychische Gesundheit ist untrennbar miteinander verbunden, wie sich einmal mehr zeigt. Sorgen Sie also auf jeden Fall dafür, dass die Gesundheit im Büro gefördert wird. Kaufen Sie beispielsweise ein paar ergonomische Bürostühle. Sie werden sehen, dass sich dies schnell positiv auf die Körperhaltung Ihrer Mitarbeiter auswirkt. Sie werden danach nichts anderes mehr wollen!